Mitarbeitermotivation - Wir Gefühl steigern

Mitarbeitermotivation ist ein unterschätzter Faktor in Sachen Zukunftsfähigkeit. Viele Unternehmen schauen mit Sorge in die Zukunft: Wie der Schnelllebigkeit einer globalisierten, digitalisierten Welt begegnen? Wohin führt der Fachkräftemangel? Was sind entscheidende Faktoren, um zukunftsfähig zu bleiben? Bei all diesen Fragen schwingt bereits mit: Die Zukunft braucht Fachkompetenz, Ideen, Flexibilität - in anderen Worten: Die Zukunft braucht motivierte Mitarbeiter. Aber was genau bedeutet das eigentlich und was kann man tun, um diese Herausforderungen zu meistern? 

Erkenntnis 1: Fehlende Mitarbeitermotivation ist teuer!

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Mitarbeitermotivation als „Einflussnahme der Führungskraft bzw. des Unternehmens auf den Mitarbeiter, um diesen zu bewegen, sein Leistungsverhalten und/oder seine Leistungsergebnisse beizubehalten, weiterzuentwickeln oder (grundlegend) zu ändern“.  Soweit, so klar - in der Theorie. In der Praxis wird der Stellenwert und die Wichtigkeit von motivierenden Anreizen für Mitarbeiter jedoch häufig unterschätzt. So ermittelte der Gallup Engagement Index 2018, dass lediglich 15 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ihrer Arbeit mit Herzblut und Verstand nachgehen. Die Konsequenz schlägt sich klar in den Büchern nieder: Laut der Studie verursachen Demotivation und „innere Kündigung“ hierzulande jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von über 100 Milliarden Euro. 

Erkenntnis 2: Äußere Anreize wirken nur bedingt

Quellen für Motivation lassen sich in extrinsische und intrinsische Anreize aufteilen. Zu extrinsischen Anreizen zählen beispielsweise positive Incentives wie Geld oder mehr Urlaub, aber auch negative Impulse wie drohende Strafen oder Abmahnungen. Intrinsiche Motivation bedeutet dagegen, dass ein Mitarbeiter innere Impulse verspürt, die ihn zu mehr Einsatz und Engagement bewegen - zum Beispiel, weil die Arbeit Spaß macht, eine Herausforderung darstellt oder sinnstiftend wirkt. Glaubt man dem Rat von karrierebibel.de, wirken extrinsische Anreize zwar durchaus, ihre Wirkung hält jedoch nur kurzfristig an. Intrinsische Impulse dagegen führen zu langfristiger Freude am Job und damit zu nachhaltiger Mitarbeitermotivation und -bindung und fortwährendem Einsatz für das Unternehmen. 

Der Mehrwert von Mitarbeitermotivation liegt eigentlich auf der Hand

Bei allen Studien und Expertenmeinungen zum Thema Mitarbeitermotivation ist die Essenz des Ganzen im Grunde nur logisch: Wenn Menschen nicht nur vernünftig bezahlt werden, sondern ihre Arbeit gern machen, verstehen, warum sie tun was sie tun und dabei gefordert sind und dazulernen, sorgt das für Motivation. Wer motiviert ist, bringt sich proaktiv in seine Tätigkeit ein und investiert Energie. Und wer Energie investiert, liefert bessere Arbeitsergebnisse, die das Unternehmen dauerhaft voran bringen. Wer dagegen nicht motiviert ist, sitzt seine Zeit ab, streicht sein Gehalt ein und macht Dienst nach Vorschrift. Das verlangsamt und lähmt eine Organisation im schlimmsten Fall. 

Mitarbeitermotivation und Wir-Gefühl steigern

Ohne Mitarbeitermotivation keine Innovationskultur

Was also tun für mehr Mitarbeitermotivation? Gerade im Sinne von Produktivität und Einbindung des Einzelnen sehen wir eine gesunde Innovationskultur als wichtige Basis: Sie fördert eine aktive Teilnahme von Mitarbeitern, den Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens und die Wertschätzung von Leistungen, die über das „Nötigste“ hinausgehen. Der Grund: Innovationskultur braucht Ideen, Kreativität und Offenheit - ein Umfeld, das wiederum ohne motivierte Mitarbeiter gar nicht entstehen kann. So bilden Innovationskultur und Mitarbeitermotivation eine Symbiose, die Organisationen agiler, flexibler, schneller und damit wirtschaftlicher in unserer dynamischen VUCA-Welt machen.  

"Wir-Gefühl" und Teamgeist für mehr Sinnstiftung

Ein weiteres Plus: Ideen und Innovationen entstehen nicht allein im stillen Kämmerlein, sondern im gegenseitigen Austausch, wenn unterschiedliche Sichtweisen aufeinanderprallen und Teams sich gegenseitig befeuern. Damit gehört zu einer aktiven Innovationskultur auch Teamgeist und das Gefühl, wichtiger Teil einer Gruppe zu sein. Dieses „Wir-Gefühl“ wiederum füllt die eigene Arbeit zusätzlich mit Sinn und das - Sie ahnen es schon - trägt zur Mitarbeitermotivation bei. 

Innovationskultur im Unternehmen stärken - so funktioniert's:

Die eigene Organisation innovativer zu machen, ist auf den ersten Blick eine ziemlich abstrakte Aufgabe. Wo gilt es, anzusetzen? Wie identifiziert man die richtigen Stellschrauben, um wirklich etwas zu verändern? Ein solcher Prozess kann nur in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern sinnvoll gestaltet werden. Innovations-Workshops können helfen, wichtige Themen und „Pain Points“ zu finden. Ganz nebenbei wenden die Teilnehmer dabei hilfreiche Kreativitätstechniken wie zum Beispiel Design Thinking an, die sich anschließend  in den Arbeitsalltag übertragen lassen. Um einen nachhaltigen Veränderungsprozess zu fördern, kann es hilfreich sein, ein Netzwerk aus Innovationsbotschaftern aufzubauen, die als Ansprechpartner und interne Trainer in Sachen Innovation agieren. Für ein starkes „Wir-Gefühl“ bieten sich Teambuilding-Maßnahmen an, die die Kommunikation innerhalb von Teams und ein positives Miteinander stärken.

 

Sie möchten Ihre Innovationskultur auf neue Beine stellen und ihre Mitarbeitermotivation nachhaltig steigern? Der richtige Weg und die passenden Maßnahmen sind für jeden Anwendungsfall einzigartig und sollten individuell zugeschnitten werden. Wir beraten Sie gerne. Sprechen Sie uns an. 

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